Der Kiez um den Prager Platz im Spiegel der Weimarer Republik

Ankündigung

Zwischen Niederlage und Revolution erschufen demokratische Politiker die Weimarer Republik. Befreit von alten Zwängen, getrieben von einem Fortschritts- und Technikrausch verwandeln Forscher, Ingenieure und Künstler Deutschland in eine der modernsten und innovativsten Nationen der Welt. Doch zugleich erschüttern schwere politische und ökonomische Krisen das Land.

In dieser Zeit wurden Deutsche mit insgesamt 17 Nobelpreisen ausgezeichnet. Einer von ihnen war der Physiker Albert Einstein, der in naher Entfernung zum Prager Platz lebte. Berlin stieg in jener kurzen Epoche zu einem kulturellen Zentrum von internationalem Rang auf. Die Prager Diele an der Ecke Trautenaustraße war in den frühen 1920er-Jahren ein Treffpunkt russischer Intellektueller, die als Emigranten oder „Revolutionstouristen“ in Berlin wohnten. Zu ihnen zählte auch der Schriftsteller Maxim Gorki. Weitere Stationen betreffen z.B. Erich Kästner, George Grosz, Rudolf Breitscheid, Egon Erwin Kisch und Anna Seghers.

Beim Spaziergang sollen in 2 Stunden ca. acht Stationen angelaufen werden.

Termin: 11. September 2010, 14:00 Uhr
Treffpunkt: vor dem SPD-Laden Nikolsburger Platz 6

 
 

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