Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF)

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Vorstand

Vorsitzende: Barbara Scheffer stellv. Vors.: Katrin Hagemann stellv. Vors.: Christiane Hauschildt stellv. Vors.: Claudia Spielberg Schriftführerin: Stephanie Pruschansky

Ansprechpartnerin:

Barbara Scheffer - barbarascheffer@gmx.de

Vorstellung

Wir - die ASF Charlottenburg-Wilmersdorf - treten dafür ein, dass Frauen und Männer gleiche Chancen am Arbeitsmarkt offenstehen. Dabei muß politisches Ziel von Erwerbstätigkeit auch die ökonomische Unabhängigkeit und nicht die Teilfinanzierung des Lebensunterhaltes für wachsende Bevölkerungsgruppen darstellen. "Gerechter Lohn" und ein für alle Bürgerinnen und Bürger frühzeitig offenstehendes weites Angebot von Bildungs-, Fort- und Weiterbildungsangeboten sind nicht nur Grundlage für den Fortbestand einer sich ständig wandelnden Gesellschaft. Sie schaffen Anreiz, Zufriedenheit und den Willen zur aktiven Teilhabe und ihrer Stärkung. Trotz europäischer Richtlinien, nationaler deutscher Gesetzgebung wie Rechtsprechung ist bis heute eine umfassende Gleichstellung von Frauen und Männern weder in der Wirtschaft noch in der Gesellschaft vollzogen worden. Die offiziellen wie inoffiziellen Begründungen sind vielschichtig. Hinzu tritt ein immer noch auf den vorrangig männlichen Ernährer ausgerichtetes Familienbild verbunden mit einer mangelhaften Infrastruktur vor Ort bzw. am Arbeitsplatz. Heute – und nicht erst in 10 Jahren – sollte es auch alleinstehenden und/oder in einer Partnerschafte/ in einer Ehe lebenden Frauen ermöglich sein, Ausbildung, Studium, Weiterbildung, eine erfolgreiche Berufstätigkeit und umfassende Kindererziehung miteinander zu verbinden. Nicht umsonst verzichten bereits eine steigende Anzahl junger Männern und – vor allem - Frauen auf "Familie", da die Rahmenbedingungen dies nicht zulassen.

Die ASF Charlottenburg-Wilmersdorf macht sich stark für starke Frauenrechte.

Dazu gehören:

  • eine Tarifpolitik, die nicht nur die gerechte und gleichwertige Entlohnung von Frauen und Männern garantiert sondern die besondere Situation von Frauen am Arbeitsplatz berücksichtigt
  • die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes
  • verbindliche Regeln zur Förderung von Frauen in Spitzenpositionen, sei es in der Wirtschaft, im Breich der Lehre oder bei der Vergabe von politischen bzw. öffentlichen Ämtern
  • eine geschlechtergerechte Umgestaltung des Steuerrechts
  • den umfassenden Ausbau von Ganztagseinrichtungen bzw. Ganztagsangeboten für Kinder und SchülerInnen
  • die Überwindung traditioneller Rollenmuster bei der Schulausbildung, Berufs- oder Studienwahl
  • die besondere Förderung von Müttern bei der Berufsausbildung, dem Studium, beim Wiedereinstieg in den Beruf sowie notwendiger Fort- und Weiterbildung
  • die besondere Förderung und Unterstützung von MigrantInnen
  • die Behandlung des Themas "demografischer Wandel" auch unter frauenpolitischen Aspekten

Wir stehen für Geschlechtergerechtigkeit und die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen!

25 Jahre Gleichstellungsstelle der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus Berlin

Am 8. März 1984 entstand die Gleichstellungsstelle der SPD-Fraktion. Ihre erste Gründerin und Leiterin war Helga Korthaase. Zwei Tage später titelte die BERLINER STIMME: „Kampf gegen Ungerechtigkeit – SPD eröffnet Gleichstellungsbüro für Frauen“. In Abgrenzung zum Muttertag, „wo die meisten Frauen mit einem Blumentopf für die Küche überrascht werden“, wurde in dem Artikel das symbolträchtige Datum 8. März, also der Internationale Frauentag, gewürdigt. Weiter war in der BS u.a. zu lesen: „Grundlage war ein Parteitagsbeschluss, der die Einrichtung einer Gleichstellungsstelle beim Regierenden Bürgermeister verlangte. Weil dies jedoch von der CDU/FDP-Mehrheit im Parlament abgelehnt wurde, „üben“ die Sozialdemokraten jetzt schon mal in der Opposition.“ Helga Korthaase erklärte, sie wolle „in erster Linie Frauen unterstützen, die sich Männern gegenüber benachteiligte fühlen. Wir wollen uns um alles kümmern, was die alltägliche Diskriminierung ausmacht!“ Gestartet wurde im Seiteneingang des Kurt-Schumacher-Hauses, Müllerstraße 163 / Ecke Burgsdorfstraße in einem Ladenlokal. In den ersten Jahren war die Arbeit der Gleichstellungsstelle vor allem geprägt als Anlaufstelle für Frauen. Helga Korthaase bot, abwechselnd mit den anderen Mitgliedsfrauen der SPD-Fraktion und Frauen der AsF, regelmäßig Sprechzeiten an. Mehr...

Informationen zum Landesgleichstellungsgesetz und zum Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm

Hier finden Sie einige Informationen der AsF zum Landesgleichstellungsgesetz und zum Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm:

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