Stellungnahme der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf zur Mitgliedschaft von Dr. Thilo Sarrazin in der SPD

Veröffentlicht am 07.09.2018 in Bezirks-SPD

Auf Seite 14 des aktuellen Grundsatzprogramms der SPD steht: „Wir widersetzen uns jeder Form der Diskriminierung. Die Würde des Menschen ist unabhängig von seiner Leistung und seiner wirtschaftlichen Nützlichkeit.“

Mit seinem neuen Buch „Feindliche Übernahme“ zeigt Dr. Thilo Sarrazin erneut, dass seine Thesen unvereinbar sind mit der Mitgliedschaft in der SPD. Für sein rassistisches und chauvinistisches Gedankengut ist kein Platz in unserer Gesellschaft und vor allem in unserer Partei.

Die SPD fühlt sich dem 1. Artikel des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ in besonderen Maße verpflichtet. Dies gilt als Maxime unseres Handelns. Die SPD setzt sich seit ihrer Gründung für Toleranz sowie ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen, Religionen und Wertvorstellungen ein. In seinem Buch „Feindliche Übernahme“ tritt Dr. Thilo Sarrazin die Grundüberzeugungen der SPD und ihrer Mitglieder mit Füßen.

Die SPD streitet häufig leidenschaftlich. Sie diskutiert und akzeptiert konträre Meinungen und sieht diese als absolut notwendig an, um zu gemeinsamen Entscheidungen zu gelangen. Diese Grundwerte scheint Dr. Thilo Sarrazin nicht mehr zu teilen.

Für uns zeigt sich, dass Dr. Thilo Sarrazin die Mitgliedschaft in der SPD erneut ausnutzt, um sein Buch besser vermarkten zu können. Das ist sein Beweggrund, Mitglied unserer Partei zu sein. Das wollen wir nicht länger unterstützen.

Wir sehen es daher als notwendig an, dass Dr. Thilo Sarrazin die SPD und somit den Kreis Charlottenburg-Wilmersdorf verlässt.

 
 

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