Think Big, Act Social: SPD Charlottenburg-Wilmersdorf beschließt Neubauoffensive

Veröffentlicht am 19.09.2019 in Bezirks-SPD

Steigende Mieten, soziale Verdrängung, ein zunehmend außer Kontrolle geratener Wohnungsmarkt: der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist ohne Zweifel zu der sozialen Frage unserer Zeit geworden. Wir begrüßen es daher sehr, dass der von der SPD vorgeschlagene Mietendeckel nun bald vom Senat umgesetzt wird. Dennoch bleibt die Frage offen, wie wir in Berlin bezahlbares Wohnen ermöglichen können für Berlinerinnen und Berliner und für die, die neu nach Berlin kommen. Für die SPD ist klar, dass diese Stadt ihren weltoffenen Charakter nicht aufs Spiel setzen darf und Zuzugs- oder Tourismusstopp untaugliche Mittel sind.

Die SPD steht für mehr bezahlbaren und sozial verträglichen Wohnraum für Berlin. Vor diesem Hintergrund hat die SPD Charlottenburg-Wilmersdorf auf ihrer Kreisdelegiertenversammlung am 13. September eine Neubauoffensive für bezahlbaren Wohnraum beschlossen. Auf Initiative der Jusos  mit Unterstützung des geschäftsführenden Kreisvorstands wurde ein Antrag erarbeitet und verabschiedet, der u.a. eine sozialverträgliche Randbebauung des Tempelhofer-Feldes vorsieht und die Einsetzung einer Berliner Immobilien Entwicklungsagentur nach Wiener Vorbild fordert.

Gerade die Randbebauung des Tempelhofer Feldes als letzte große Flächenreserve im Innenstadtbereich ist für die SPD in Berlin ein Kernanliegen. Ziel ist es, in einem partizipativen Verfahren ein Gesamtkonzept zu entwickeln, in dem die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum mit ökologischen und klimafreundlichen Aspekten in Einklang gebracht wird. Dazu der Kreisvorsitzende Christian Gaebler: „Wir sehen in einer klar definierten Randbebauung des Tempelhofer Feldes mit bezahlbarem Wohnraum die Chance, für Tausende Menschen innerstädtischen Wohnraum im mittleren und unterem Preissegment zu schaffen“. Dabei ist die Randbebauung des Tempelhofer Feldes Teil einer Gesamtstrategie, um den Neubau in Berlin anzukurbeln. In dieser nimmt die Gründung einer Berliner Immobilien Entwicklungsagentur eine zentrale Rolle ein. Durch die Zusammenführung der verschiedenen Akteure aus Bund, Land Berlin, landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften sollen Potentiale und Konzepte für sozialverträgliche und bezahlbare Neubauprojekte entwickelt werden. Hierzu stellt Gaebler klar: „Für uns ist entscheidend, dass bei der Bebauung von öffentlichem Bauland nicht hohe Renditen oder Profite im Vordergrund stehen, sondern die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen. Neben dem Schutz der Bestandsmieter*innen hat diese Aufgabe für uns absolute Priorität. Die SPD steht mit voller Überzeugung für ein  weltoffenes, soziales und bezahlbares Berlin.“

 
 

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