Umbaupläne für die Siedlung Westend: An erster Stelle stehen die Mieterinnen und Mieter

Veröffentlicht am 22.10.2014 in Abteilung

Die Siedlung Westend, vielen auch bekannt als die alte "Engländersiedlung", rund um den Dickensweg soll abgerissen werden und einer neuen Siedlung mit 600 statt jetzt 200 Wohnungen weichen, so jedenfalls will es die Eigentümerin, die Deutsche Wohnen. Natürlich interessiert sich auch die SPD für das Vorhaben und vor allem für den Umgang mit den Mieterinnen und Mietern. Da das Vorhaben mitten im Abteilungsgebiet der SPD Neu-Westend liegt, hat diese zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung vor Ort in die Aula der Charles Dickens Grundschule am Dickensweg eingeladen. 

In Sachen Kommunikation und Transparenz scheint noch Luft nach oben zu sein. Das ist eines der vielen Erkenntnisse aus der von der SPD Neu-Westend am Dienstag, den 14. Oktober organisierten Einwohnerversammlung, bei der sich Manuela Damianakis von der Deutschen Wohnen, Baustadtrat Marc Schulte und die stadtentwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Heike Schmitt-Schmelz den Fragen von gut 100 Bewohnerinnen und Bewohnern der derzeitig 200 Wohnungen stellten. 

Moderiert wurde die Veranstaltung vom Neu-Westender SPD-Vorsitzenden Robert Drewnicki, der eingangs darauf hinwies, dass die SPD für die Schaffung von mehr Wohnraum in der wachsenden Stadt Berlin ist, aber die Belange der Mieterinnen und Mieter hier erst einmal im Mittelpunkt stehen müssten.

Nachdem Frau Damianakis die Pläne vorgestellt hatte, unterstützten Marc Schulte und Heike Schmitt-Schmelz die Worte von Robert Drewnicki und stellten klar, dass es keine Baugenehmigung für die Deutsche Wohnen geben könne, wenn die Mieterinnen und Mieter nicht zu gleichen Mietbedingungen wie zurzeit nach dem Neubau in die Wohnungen zurückkehren könnten. Viele weitere Forderungen des Bezirkes finden sich in einem Antrag der SPD/Grünen wieder (siehe PDF-Link unten), der die Grundlage der weiteren Gespräche sein soll.

Nach einer intensiven Diskussion, bei der viele Fragen beantwortet werden konnten, aber vieles auch offen blieb, machte Robert Drewnicki deutlich, dass die Veranstaltung der Auftakt weiterer Informationsabende der SPD Neu-Westend sein werde und die SPD weiter den Prozess im Interesse der Mieterinnen und Mieter und des für die Stadt wichtigen bezahlbaren Wohnraums begleiten wird. 

Tagesspiegel-Artikel zur Veranstaltung:

www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/kudamm-blog/berlin-charlottenburg-westend-soll-wachsen/10844478.html

BVV-Antrag der SPD/Grünen zum Umgang mit den Mieterinnen und Mietern:

Bauvorhaben qualifizieren, DS Nr. 968/4 

 
 

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